1.4 21 Tage vor der Abreise

21 Tage vor meiner Abreise bin ich komplett ausgebucht. Sogar in meiner Geburtstagswoche bin ich damit beschäftigt auszuziehen, zu arbeiten und meinen Geburtstag zu planen. Soweit, dass ich mir noch an meinem Geburtstag ein Tattoo stechen lasse, ein Fotoshooting ansteht und ich aus heiterem Himmel innerhalb von drei Stunden 6 Seiten dieses Textes geschrieben habe.

Am 21. Tag vor der Abreise, war einer der schönsten Tage in der letzten Zeit, weil ich mich so leicht, so glücklich und geerdet gefühlt habe. Ich bin morgens aufgewacht und die beiden Schränke wurden morgens abgeholt. Ich habe die Yoga und Meditationsklasse noch vorbereitet, Zeit in der Sonne verbracht und bin dann voller Tatendrang an den Stadtrand von Berlin gefahren, um eben besagte Klasse zu geben.

Eine Freundin meiner Familie hatte mich als Ostergeschenk für ihren Mann und Sohn gebucht und ich kann nur sagen, es war ein absoluter Traum. Als sie mich für diesen Tag anfragt hat, war das ein Zeitpunkt an dem ich total überfordert war, weil ich von einer Woche auf die andere jeden Tag Termine hatte und dass hat mich nach einer eher entspannten Zeit gestresst.

Aber ich wusste, dass ich das gerne machen möchte, ich wusste, dass mich das planen dieser Klasse innerhalb von zwei Tagen an meine Grenze bringen würde und mich aus meiner Komfortzone bewegt. Am Stadtrand Berlins nun angekommen, komme ich in einen Sonnengeküssten Garten eines wunderschönen Hauses. Neben der Terrasse war der perfekte Wiesenspot, um die Yogamatten auszubreiten und mit der Sonne in diesen wunderbaren Nachmittag zu starten. Es war schweißtreibend und flowig zugleich und die Meditation wurde von den Gesängen der Vögel und dem Klang des Windspiels getragen.

Der beste Abschluss dieses Tages, war eine kleine Spritztour auf der Vespa. Etwas, für das ich so viel Dankbarkeit in meinem Herzen spüre und so viel Freude erzeugte, weil dadurch sofort ein Gefühl von Freiheit in mir entsteht.