Griechenland

1.7. Griechenland und sein Charme

Maskenlos bin ich von Berlin nach Griechenland gekommen, um dann mit meinem Taschenmesser an der Gepäckabholung unauffällig die Schutzfolie von meinem Rucksack zu entfernen. Das ging alles reibungslos und unbemerkt, anders als die ganze Reise selbst. Zumindest von außen betrachtet.

Da denkt man, dass die wenigen Flieger, die während dieser Zeit fliegen vor dem Flug ordentlich gecheckt sind. Tatsächlich hatten wir, nachdem wir schon auf die Startbahn gerollt sind Schwierigkeiten mit einer der Turbinen. MIT DEN TURBINEN! Ich meine, halloooo…

Naja ich war dann auch froh, als das berichtigt wurde und wir eine halbe Stunde später losgeflogen sind.

Ich konnte nicht schlafen, nicht lesen und auch nicht wirklich Musik hören, weil ich ein Dauergrinsen in meinem Gesicht hatte, aus lauter Vorfreude endlich nach Griechenland zu kommen. Und so kam ich mit einer kleinen Verspätung am Flughafen an und mein Bus zum Busbahnhof sollte auch schon in 20 min kommen.

Mit vollgepackten Händen und immer noch diesem Lächeln im Gesicht wartete ich auf den Bus, der natürlich zu spät kam. Aber alles gut, ich war total entspannt und wusste, dass alles so kam, wie es kommen sollte und da ich schon in Griechenland war, war mir der Rest auch herzlich egal. Ich würde schon irgendwie an meinem Ziel ankommen.

Bombenalarm am Busbahnhof

Zum Glück, kam ich zu spät, denn es tummelten sich wohl seit 2 Stunden ca. 300 Leute am Busbahnhof, weil eine Bombenwarnung an die Mitarbeiter ging.

Ich stand dort nur 10 Minuten und konnte dann schon rein, um mir mein vorbestelltes Ticket zu holen, auf Toilette zu rennen, meinen Rucksack abzulegen und ein Brötchen zu kaufen, weil ich schon seit 9 Stunden nichts gegessen habe.

Endlich im Bus sitzend, esse ich mein lang verdientes Brötchen, schaue aus dem Fenster und beobachte die Landschaft. Alles war perfekt und so wunderbar ruhig, denn ich wusste, dass dieser stolprige Weg, den ich heute gehen durfte in vollkommener Einheit mit mir war. Es hatte alles sein perfektes Timing.

Und an dieser Stelle möchte ich meine Schutzworte mit dir teilen, die mir immer das Vertrauen geben und die Sicherheit, um mutigen Schrittes voran zu gehen.

ICH BIN DANKBAR FÜR SCHUTZ UND FÜHRUNG!

Und das bin ich wirklich, aus tiefstem Herzen. Alles was unter diesen Worten geschieht, ist genau so richtig, weil es mir dienlich ist und mich um jede Erfahrung bereichert.

Wenn ich diese Schutzworte sage, spüre ich, wie sich ein weiß-goldenes Licht um mich legt und mich sanft und liebevoll durch den Tag oder die Situation bringt.

Endlich angekommen

Ich war da und es war wundervoll. Die 12 Stunden, die ich von der einen zur anderen Haustür gebraucht hatte, waren nicht mehr spürbar und ich bin mit vollem Bauch und müden Augen ins Bett gefallen.

Am nächsten Morgen schien mir die Sonne ins Gesicht, als wäre es schon immer so gewesen und als hätte ich nie woanders gewohnt. Von einer Sekunde auf die andere, habe ich mich in einem andern Leben wiedergefunden.

Der Tag begann mit einem leckeren Frühstück und dem Einkauf auf dem Markt. All dieses Frische Gemüse und Obst viebrierte vor Lebendigkeit und alles strahlte, weil ich in einer für mich passenden Frequenz angekommen war. Die Sehnsucht hatte sich in Leichtigkeit verwandelt.

Jetzt bin ich schon eine Woche hier und meine Hände stecken jeden Tag tief in der Erde. Ich begrüße jeden Tag die Blumen, die Sonne und meine Katzen, die mit der Sommerzeit ihre Haare an meiner Kleidung verlieren. Mein Herz ist im Frieden und Dankbarkeit. Jetzt genieße ich diese Zeit.